Kategorie: Norden

„Markenzeichen Wohlfahrtsstaat. Das schwedische Volksheim“

Die Anfänge des schwedischen Wohlfahrtsstaats liegen in den 1920er Jahren. Damals entwarf der Sozialdemokrat Per Albin Hansson die Idee des „Volksheims“. Diese Verknüpfung von linken Idealen und bürgerlichen Werten prägte Politik und Gesellschaft in Schweden bis in die 1980er Jahre. Veröffentlicht in DAMALS. Das Magazin für Geschichte 2-2020, S. 72-76.

»Gleicher Lohn und die Hälfte der Macht« – Bilanz der feministischen Regierung in Schweden

Während in Schweden die Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung in vollem Gang sind, blicken wir zurück. Gemeinsam mit Hanna Beutler-Gross, Christin Skiera und Jana Windwehr gehe ich in einer aktuellen Analyse für die Friedrich-Ebert-Stiftung der Frage nach, was die Politik einer feministischen Regierung gegenüber früheren Regierungen auszeichnet. Das Paper untersucht die sechs Gleichstellungsziele der Regierung und zieht nach vier Jahren feministischer Regierungszeit Bilanz: »Gleicher Lohn und die Hälfte der…

Improving Future(s). Youth Imagery as Representations of the Political Cultures in Sweden and Poland

Berliner Wissenschafts-Verlag, Nordeuropäische Studien 25. Berlin 2014. Societies build images in order to define membership, to communicate values and norms, to appoint scopes of action and in order to place themselves in the interrelation between history, presence and future. Images of youth are a projection screen which portrays the desirable future development of a sociey and political culture.  The thesis explores youth images of two societies before and amid a…

Rezension „Die Romantik der Rationalität. Alva & Gunnar Myrdal – Social Engineering in Schweden“

Thomas Etzemüller schickt die Leser mit seinem Buch auf eine Reise in die Geschichte politischer Ideen, die Geschichte des sozialpolitischen Umbaus der schwedischen Gesellschaft und die Biographien zweier Persönlichkeiten, ihres Werks, Wirkens und Zusammenlebens, ohne die die vorgenannten ‚Geschichten‘ nicht möglich gewesen wären. Er schlägt mit diesem Buch eine bisher wenig beachtete, ergänzende Perspektive auf die Geschichte der Moderne vor.