{"id":408,"date":"2018-10-10T16:12:48","date_gmt":"2018-10-10T16:12:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.valeskahenze.de\/?p=408"},"modified":"2020-12-23T19:07:26","modified_gmt":"2020-12-23T19:07:26","slug":"bilder-bauen-welten-die-macht-des-unsichtbaren-narrativs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.valeskahenze.de\/?p=408","title":{"rendered":"Bilder bauen Welten: Die Macht des (un)sichtbaren Narrativs"},"content":{"rendered":"\n<p>Bilder \u2013 ob Rollenbilder, Vorstellungen der eigenen oder einer fremden Kultur, Idealvorstellungen und mediale Utopien \u2013 bestimmen unsere Wahrnehmung im sozialen und gesellschaftlichen Miteinander, unsere Vorurteile, unser Verhalten, unsere \u00c4ngste und daraus resultierende politische Tendenzen, unseren Umgang miteinander. Wir wissen heute viel dar\u00fcber, wie M\u00e4nner die Welt sehen. Denn die Bilder, die wir \u00fcberwiegend zu sehen oder zu lesen bekommen, sind jahrhundertelang von einer m\u00e4nnlichen Sicht gepr\u00e4gt, der sich auch heute noch niemand entziehen kann, der oder die in diese Bilderwelt hineinw\u00e4chst.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgehend von den Ergebnissen der Untersuchung \u201eSichtbarkeit von Frauen in Medien und im Literaturbetrieb\u201c (eine Pilotstudie des Instituts f\u00fcr Medienforschung an der Universit\u00e4t Rostock in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland, VS, B\u00fccherfrauen und Netzwerk Autorenrechte) zur Repr\u00e4sentation von Autorinnen und Rezensentinnen in Medienkritiken wollen wir \u00fcber Bilder &#8211; Rollenbilder, Stereotype, Kulturbilder &#8211; und die Verantwortung der Literatur bzw. von Kunst und Kultur f\u00fcr das Entstehen und Fortdauern dieser Bilder in unserer Gesellschaft sprechen. Wenn wir \u00fcber Bilder und ihre Auswirkungen reden, m\u00fcssen wir dar\u00fcber reden, was und wer auf welche Weise in der Literatur sichtbar ist &#8211; was und wen wir in welchem Kontext zu sehen bekommen. Welche Rolle etwa spielt die (Un-)Sichtbarkeit von Autorinnen in diesen Aushandlungsprozessen \u00fcber das &#8218;richtige Frauenbild&#8216;, \u00fcber Aufgaben, Rechte und Pflichten, die durch dominierende und\/oder umstrittene Geschlechterrollen festgelegt werden? Was resultiert aus der Unsichtbarkeit der Intellektualit\u00e4t von Frauen in dieser Gesellschaft? Welche Bilderwelt auch in unseren Geschichten wollen wir f\u00fcr die Zukunft?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Podiumsdiskussion ist eine Kooperation von Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), B\u00fccherFrauen, PEN-Zentrum Deutschland, Netzwerk Autorenrechte<\/p>\n\n\n\n<p>Frankfurter Buchmesse, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 13.00 Uhr, Salon Weltempfang Halle 4.1 B81<\/p>\n\n\n\n<p>Mit<br><strong>Nina George<\/strong>, Bundesvorstand Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), Womens\u2018 Writers Committee-Beauftragte des PEN<br><strong>Maren Kroymann<\/strong>, Kabarettistin, Schauspielerin (Grimme-Preistr\u00e4gerin) und S\u00e4ngerin<br><strong>Prof. Dr. Elizabeth Prommer<\/strong>, Direktorin des Instituts f\u00fcr Medien\u00adforschung an der Universit\u00e4t Rostock<br><\/p>\n\n\n\n<p>Moderation<br>Dr. <strong>Valeska Henze<\/strong>, Politikwissenschaftlerin und \u00dcbersetzerin, Beauftragte der B\u00fccherFrauen im Deutschen Kulturrat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bilder \u2013 ob Rollenbilder, Vorstellungen der eigenen oder einer fremden Kultur, Idealvorstellungen und mediale Utopien \u2013 bestimmen unsere Wahrnehmung im sozialen und gesellschaftlichen Miteinander, unsere Vorurteile, unser Verhalten, unsere \u00c4ngste und daraus resultierende politische Tendenzen, unseren Umgang miteinander. 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