Politik & Sprache

Sprache ist die Voraussetzung für Politik, denn in der Politik wird verhandelt, informiert, begründet, analysiert, kritisiert, sich gerechtfertigt, diskutiert, argumentiert, bewertet, kommentiert und vieles mehr. Dazu gehört, dass man sich verständigen kann und dass man sich gegenseitig versteht - und das ist die Quintessenz und Wirkung von Sprache.

Aktuell/Termine

weiter schauen

Buchmesse – re:publica TEN – Listen to me

In den nächsten Wochen stehen verschiedene Termine und Veranstaltungen an, bei denen ich am eigenen Tellerrand kratzen und mich weiterbilden werde. Auf der Leipziger Buchmesse werde ich mich mit ÜbersetzerInnen treffen, Literaturneuerscheinungen aus dem Norden betrachten und noch ein bisschen mehr. Anfang Mai steht dann mein erster Besuch auf der re:publica TEN auf dem Programm. Was bin ich neugierig! Und Anfang Juni übe ich mich im zweiten Teil von Listen to me, einem Rhetorik-Training für Frauen von der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Veranstaltungsbericht

TTIP, CETA & Co: Ist Kultur frei (ver-)handelbar?
Was steckt hinter Begriffen wie TTIP und CETA? Und was bedeuten sie für die Kultur? Seit Jahren verhandeln die Europäische Union mit den USA und Kanada über Freihandelsabkommen, deren Inhalte überwiegend im Verborgenen liegen. Es wird viel spekuliert – darüber, was verhandelt wird, und darüber, wie sich die voraussichtlichen Abkommen auf Wirtschaftsgüter und -beziehungen, auf gesellschaftliche Ideale, kulturelle Errungenschaften oder individuelle Freiheiten auswirken werden. Wir möchten informieren, aufklären und diskutieren, was die Freihandelsabkommen für die Kultur in unserem Land bedeuten.
Mein Bericht über die Veranstaltung auf der | → BücherFrauen-Website |

öffentliche Sitzung, 11.11.2015

Bundestagsausschuss Kultur und Medien

"Grundlagen für Gleichstellung im Kulturbetrieb schaffen"
Als Sachverständige sind Adrenne Göhler (freie Publizistin), Valeska Henze (1. Vorsitzende BücherFrauen), Maria Mohr (Vorstandsmitglied Pro Quote Regie), Gabriele Schulz (stellvertretende Geschäftsführerin des Deutshen Kulturrats), Ursula Theißen (Geschäftsführerin des Frauenkulturbüros NRW) und Jutta Troost (Deutscher Städtetag, Referentin für Gleichstellungsangelegenheiten) eingeladen.
| → In der Kulturbranche fehlen ganz oben Frauen |

Whitepaper zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf

BücherFrauen-Blog: "Vorsicht Familie? - Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist machbar und wünschenswert"
Auf Vorschlag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels habe ich in einem Whitepaper die Möglichkeiten und Auswirkungen von familienfreundlichen Unternehmenskulturen geschildert. Anhand der Zertifizierung der Frankfurter Buchmesse Ausstellungs- und Messe GmbH durch die Hertie-Stiftung zeige ich, dass Unternehmen davon profitieren, wenn sie sich mit dem Thema und den Wünschen ihrer Mitarbeiter beschäftigen und dass Familiengründung und Elternzeit keine Karrierebremsen für Frauen und Männer sein müssen.

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Veröffentlichungen

On the Concept of Youth – Some Reflections on Theory
in: Isabel Schäfer (ed.): Youth, Revolt, Recognition – The Young Generation during and after the "Arab Spring". Berlin 2015, S. 5-16.
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BücherFrauen-Magazin 2015 "25 Jahre BücherFrauen. Netzwerken und Gestalten in der Buchbranche"
Redaktionelle Mitarbeit und Beitrag zum Lebenslangen Lernen in Schweden

Jugend – Anmerkungen zu einem umstrittenen Konzept
in: Berliner Debatte Initial 4/2014 Jugend und Revolte im ‘Arabischen Fühling’, S. 6-19.
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Youth Imagery as Representations of the Political Cultures in Sweden and Poland.
Nordeuropäische Studien 25, Berliner Wissenschafts-Verlag, Oktober 2014.
| → Berliner Wissenschafts-Verlag |

Societies build images in order to define membership, to communicate values and norms, to appoint scopes of action and in order to place themselves in the interrelation between history, presence and future. Images of Youth are such a projection screen, which portrays the desirable future development of a sociey and political culture. This thesis explores youth images of two societies before and amid a period of social change. Until 1989 Sweden and Poland represented two very different social systems, with distinct historical ties, present conditions and visionary goals. Those are reconstructed and analysed through the lense of the dominating youth images of both countries - on the basis of documents as well as cultural works and expressions, which are embedded in the respective courses of history. Despite of the different structures and conditions of their existence, the youth images of Poland and Sweden and their related projections of future accomplish the same function. Both serve as an insurance for the continuation or renewal of their collective existence beyond the life span of a generation.